Von:
Jan Kemnitzer

e-hoffen.de

„Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“

„Da! Halt drauf!“, ruft Ana Alvarez dem Fotografen von der Rückbank des Kleinflugzeugs aus zu. Der reagiert sofort, zoomt lodernde Flammen und verbrannte Mondlandschaft heran, drückt ab. Zeitgleich hält Alvarez die Koordinaten der Orte fest, an denen illegal gerodet wird.

Ana Alvarez erklärt das Prinzip der Zerstörung: „Sie roden mit schweren Maschinen, holen alle wertvollen Hölzer aus dem Wald und verarbeiten minderwertige zu Kohle.“ Alles Übrige scharren Bulldozer zu großen Haufen zusammen, Feuer erledigen den Rest. So wird Platz geschaffen für Soja, Zuckerrohr oder die ölhaltige Färberdistel– Erzeugnisse, die in den Industrieländern begehrt sind. Bei uns landet Soja als Futtermittel in den Trögen von Schweinen und Rindern – während im argentinischen Chaco jene hungern, denen das Land eigentlich gehört.

„Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“ unter diesem Motto riefen die evangelischen Kirchen zur 53. Aktion „Brot für die Welt“ auf.

Bäuerinnen und Bauern in den Entwicklungsländern brauchen „Land zum Leben“. Grund und Boden das ist für viele „Grund zur Hoffnung“. Doch viele Kleinbauern können nicht von ihrem Land leben. Ihre Parzellen sind klein, die Böden schlecht, Überschwemmungen und Dürren sorgen für Ernteausfälle. Die Hälfte aller hungernden Menschen auf der Welt sind Kleinbauern. Sie könnten ihre Familien ernähren. Doch dazu benötigen sie Rechtssicherheit über ihr Land, Unterstützung bei der Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, Zugang zu Wasser, Weiden und Wald.

„Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“. Dafür setzt sich „Brot für die Welt“ ein. Helfen auch Sie mit! Schenken Sie „Grund zur Hoffnung“!

Spenden Sie auf das Spendenkonto 500 500 500 bei der Bank für Kirche und Diakonie BLZ 1006 1006! Damit Menschen weltweit wieder hoffen können.